Was im ersten Augenblick etwas brachial klingen mag, relativiert sich bei genauer Betrachtung. Ursprünglich begann das Ganze mit Jörg und Daniel Heil. Im Umstädter Raum gab es kaum Veranstaltungen, bei denen Liebhaber härterer Musik bedient wurden. Das wollten sie ändern, wobei popige oder rockige Musik nicht vernachlässigt werden sollte. Wichtig sollte vor allem der Aspekt der "echten" handgemachten Musik sein. Man wollte sich auf keine bestimmte Musikrichtung festnageln lassen. Das Hauptaugenmerk sollte dabei auf jungen und neuen Bands, liegen, wobei man aber auch die "alten Hasen" nicht vernachlässigen wollte. Da beide Brüder aus Klein-Umstadt stammen, bediente man sich bei der Namensgebung dieses Unterfangens, zum einen am "Spitznamen" der Klein-Umstädter, aber auch bei gängigen "Heavy Metal Klischees". Man wollte also "Schlauer Ochse" mit Leder, Nieten und Blut kombinieren. Heraus kam "Bullsblood". Da in beiden Initiatoren ja auch Klein-Umstädter Blut fließt, ebenfalls ein passendes Synonym. Nach 3 Jahren Bullsblood war die Arbeit an diesem Projekt alleine mit freiwilligen Helfern nicht mehr zu bewältigen, deshalb stieß Ende 2008 dann noch Dominik Mihlan als festes Mitglied zu Bullsblood hinzu und es entstanden einige interessante Projekte.
Als Jugendförderung versteht sich das Projekt B.O.B, der Battle of the Bands. Hier treten ausschließlich Amateur- und Newcomer Bands an. Dazu kam das Metal Meeting für Fans knallharter Musik. Das Otzfest das nicht nur namentlich sondern auch musikalisch, an das von Kultrocker Ozzy Osbourne veranstaltete Ozzfest, angelehnt ist. Für Bierliebhaber und Freunde lustiger und rockiger Musik, rief man die Rock Bierprobe ins Leben und beteiligte sich mit befreundeten Bands und Veranstaltern am Caktuszelt Indoor, beim Evil Blood Festival und dem Benefiz Event für Dunkelziffer e.V., zum Schutz sexuell missbrauchter Kinder. Außerdem vermittelte man Bands zu diversen anderen Events wie z.B. dem Groß-Umstädter Winzerfest.
Eng mit der Fabdance befreundet, sind die Bullsblood Jungs natürlich auch bei den Tanzgalen der Community mit dabei.
2010 stieg dann Daniel Heil aus persönlichen Gründen bei Bullsblood aus. Nach kurzer Beratung entschlossen sich Dominik und Jörg alleine weiter zu machen. Da aber beide Bullsblood nur als Hobby betreiben, nebenbei noch voll im Berufsleben stehen und auch Familie haben, wird der Umfang der Veranstaltungen in Zukunft verringert werden und mehr Gewicht auf die Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen gelegt.